Borkenkäfer in der Stadt

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Fichte, Tanne und Co haben es in der Stadt derzeit besonders schwer. Besonders die Fichte, deren ursprünglich natürlicher Lebensraum in Österreich eigentlich erst ab ca 700 Meter Seehöhe beginnt, leidet unter Hitze und Trockenheit. Dieser anhaltende Stress setzt die Abwehrfähigkeit des Baumes stark herab, was wiederum die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge erhöht. Besonders der Befall durch Borkenkäfer ist derzeit sehr stark verbreitet. Befallene Bäume werden innerhalb weniger Wochen komplett zum Absterben gebracht – der Baum stirbt vom Wipfel her ab, die Nadeln werden braun und der Baum sieht vertrocknet aus.

Für einen bereits befallenen Baum gibt es keine Rettung mehr, eine zügig veranlasste Rodung hilft jedoch die Ausbreitung des Käfers einzudämmen.

Rodungen aufgrund von Borkenkäferbefall führen wir in Wien und im Wiener Umland mit oberster Priorität durch, um den Befallsdruck möglichst gering zu halten. Die fachgerechte Entsorgung des Schnittguts auf Grünschnittdeponien ist ebenfalls Teil unserer Leistung.
Bei den Ersatzpflanzungen nach einer Rodung setzen wir auf trockenheitstolerante Laubbäume, die vom Borkenkäfer nicht befallen werden. Wenn aus ästhetischen oder gestalterischen Gründen Koniferen gesetzt werden sollen, empfehlen wir eine Pflanzung mit Zeder oder Föhre. Diese Nadelbäume kommen mit den heißen und trockenen Bedingungen etwas besser zurecht und sind dadurch auch eine Spur weniger anfällig gegen Borkenkäferbefall.